Schlussspurt der CDU Berlin
Heute fand die große Schlussspurt-Veranstaltung im Konrad-Adenhauer-Haus statt. Unser Kreisvorsitzender, René Powilleit, war vor Ort dabei.
Alle waren sich einig beim „Start in den Schlussspurt“ der CDU Berlin: Alles ist drin, aber nichts ist entschieden. Im überfüllten Atrium des Konrad-Adenauer-Hauses gab es für die Hauptstadtunion starke Unterstützung von Friedrich Merz und den Ministerpräsidenten der Union aus ganz Deutschland. Merz sprach der CDU Berlin und ihrem Kampagnenleiter, Generalsekretär Stefan Evers, dabei ein besonderes Lob aus. Dieser Wahlkampf, das könne und wolle er mal sagen, „das war das Beste, was die CDU Deutschlands in den letzten Jahren gesehen hat“, sagte der Partei- und Fraktionschef eben dieser CDU Deutschland in den Jubel der Anwesenden hinein. Und Merz weiter: „Es geht ein Ruck durch diese Stadt.“ Und er hoffe, dass „wir ab Montag nur noch gute Nachrichten aus Berlin hören.“ Die anwesenden Ministerpräsidenten der CDU Hendrik Wüst und Boris Rhein betonten beide ihre Hoffnung Kai Wegner bald im Kreise der Ministerpräsidenten, also als Regierenden Bürgermeister, willkommen heißen zu können. Hendrik Wüst verriet dabei, dass er und Kai Wegner bereits in der Vergangenheit politische Schritte „gemeinsam“ gegangen seien. So sei man zur selben Zeit nicht nur JU-Landesvorsitzender, sondern auch schon Generalsekretär gewesen. Hendrik Wüst unterstützte den Wahlkampf der CDU Berlin bereits am gestrigen Donnerstag als er mit Kai Wegner in der Stadt unterwegs war und eine Wohnungslosen-Tagesstätte des Union Hilfswerks Berlin sowie das Sozialwerk Berlin in Wilmersdorf besuchte und schließlich den Tag mit Gesprächen auf dem EUREF-Campus abschloss. Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein, der Anfang Oktober selbst eine Landtagswahl haben wird, verwies bei der Schlussspurt-Veranstaltung darauf, dass unionsgeführte Politik sehr wohl etwas ändern könne. Als die CDU vor fast 25 Jahren in Hessen die SPD abgelöst hatte, hatte Hessen fast genauso schlechte Werte etwa bei der Verbrechensaufklärung oder auch bei den Schulabrecherquoten gehabt wie Berlin, das habe sich aber inzwischen grundlegend geändert. Die Ministerpräsidenten der Union, die zum Teil kurzfristig absagen mussten, waren mit Videobotschaften vertreten. Reiner Haseloff, Michael Kretschmer und Daniel Günther brachten in teils sehr persönlichen Worten ihre Hoffnung auf einen Neustart für Berlin durch eine CDU geführte Regierung zum Ausdruck. Und auch aus dem Süden Deutschlands entsendete Markus Söder einen Gruß, der Kai Wegner ganz besonders („ein echt starker Typ“) und Berlin an sich lobte („cool und hat alle Potentiale“).
Zum Schluss war es der umjubelte Spitzenkandidat der CDU Berlin selbst, der die Kandidaten und Mitglieder der CDU für eine letzte Kraftanstrengung bis zum Wahltag motivierte. Für den gebürtigen Berliner Kai Wegner ist klar: Berlin ist eine großartige Stadt, aber Berlin wird schlecht regiert. So wie es ist, darf es nicht bleiben. Wer wie er wolle, dass Berlin endlich wieder funktioniert, der müsse diesmal CDU wählen und viele davon überzeugen es genauso zu tun. Vor den großflächigen Slogans „Berlin, wähl dich neue.“ und „Berlin feiern. Senat feuern.“ jubelten die CDU´ler der Hauptstadtunion und zogen danach wieder in die Bezirke und Kieze - für die letzten 50 Stunden des Wahlkampfes.